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17.03.2009

Flag-U15 ist Vize-Europameister

Tag 1
Die Auslosung bescherte den Austrian Eagles als erste Gegner den Neuling Belgien. Was sich als Glücksfall erwies, denn das Team war nervös und noch nicht wirklich munter, als am Samstag um 9 Uhr morgens das Turnier begann. Ein klarer 49:6 Sieg täuschte über die Schwächen zu Beginn klar hinweg. Auch nach dem 40:26 Sieg gegen den zweiten Gegner Schweiz wussten die Trainer nicht wirklich, was man noch erreichen konnte, denn die Leistung am Feld war ungenügend.
Im dritten Spiel wartete mit Finnland der erste starke Gegner. Und mit der Aufgabe schien auch das Team der Austrian Eagles zu wachsen. Mit 48:18 Punkten wurden die Finnen vom Platz gefegt. Mit einem 3:0 Record ging es in die Mittagspause. Gleich darauf wartete Lieblingsgegner Deutschland. Hochmotiviert gelang eine weitere Steigerung und ein herausragender 58:18 Sieg. Matchwinner war Michael Tiroch mit 18 Punkten und drei Interceptions.
Gegen Frankreich kam im Anschluss das erste Mal so wirklich die so genannte internationale Härte ins Spiel. In einer spannenden Begegnung setzte sich unser Team mit 51:40 durch. Im letzten Spiel des Grunddurchgangs trafen die bis dahin ungeschlagenen Teams aus den Niederlanden und Österreich aufeinander, wo unser Team ebenfalls als Sieger vom Platz ging ? Endstand 44:32. Nach dem ersten Tag waren die Eagles somit ungeschlagen und Mitfavoriten auf den Titel.
Doch es gab auch einige Verletzungen: Cornerback Stephanie Konecny hatte einen Kapseleinriss im Mittelfinger davongetragen, Center Benedikt Wolf einen Bruch der Wachstumsfuge. Beide spielten am Sonntag aber tapfer weiter. Lucas Liebenwein musste mit Verdacht auf gebrochene Finger ins Krankenhaus und kam mit der Diagnose ?angebrochener Finger? und bandagiert wieder zurück.
Tag 2
Im Halbfinale standen somit Österreich gegen Deutschland und Niederlande gegen Frankreich. Und wieder zeigte sich, dass die Austrian Eagles bei diesem Turnier am Morgen schwer in die Gänge kamen. Die Pässe waren zu kurz, zu lang oder landeten sonst wo. Dennoch reichte es nach viel Kampf und einer Nervenschlacht zu einem knappen 24:20-Sieg für Österreich! Im Finale warteten dann wie erwartet die Niederlande. Auf beiden Seiten schenkte man sich nichts, um jeden Zentimeter Raum wurde hart gekämpft.
Zuletzt hatten die ?Oranjes? das bessere Ende für sich. Das Finale ging mit 34:39 verloren. Dennoch: Vizeeuropameister hört sich auch nicht schlecht an!
Stimmen der Spieler:
Michael Tiroch: ?Ich habe mir schon vor Beginn große Hoffnungen gemacht, aber auch gewusst, dass es starke Gegner gibt. Im Finale haben wir gut begonnen, waren auch vorne, aber in der zweiten Halbzeit haben wir eindeutig zu viele Fehler in der Offense gemacht. Grundsätzlich bin ich mit dem zweiten Platz zufrieden, es ist aber sehr bitter, dass mit wir mit nur fünf Punkten Unterschied verloren haben.?
Stephanie Konecny: ?Ich war eigentlich immer ganz zuversichtlich, dass wir weit kommen würden. Am Ende bin ich mit dem 2. Platz voll zufrieden, obwohl ich gerne Erste geworden wäre. Wir haben gut gespielt, aber die Holländer waren einen Hauch besser als wir und haben leider das wichtigere Match gewonnen.?
Felix Wasshuber: ?Wir waren körperlich nicht die stärkste Mannschaft, was wir aber mit viel Laufarbeit und technisch anspruchsvollen Spielzügen kompensiert haben. Natürlich bin ich froh darüber ins Finale gekommen zu sein, aber mit einem Sieg hätten wir ein Perfect Tournament gespielt. Fast hätten wir das geschafft.?

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